Mitteilung

Film Rendez-vous am Queersicht Festival

Was bewegt queeres Filmschaffen heute? Wer erzählt welche Geschichten – und unter welchen Bedingungen? Und wie prägen koloniale Kontinuitäten unsere Kultur bis heute?

Am Queersicht Festival (5.–11. November 2026) laden wir euch gleich zweimal zum Film Rendez-vous ein: zu spannenden Podiumsgesprächen, neuen Perspektiven und offenem Austausch.

Freitag, 6. November, 17-19h im PROGR Bern, kleine Bühne

Queerness vor und hinter der Kamera & Manifest von #ActO

Podium mit Godehard Giese, Heinrich Horwitz, Lamin Leroy Gibba und Rabea Lüthi. Moderation: Katja Morand

Seit 30 Jahren zeigt das Queersicht Festival queere Filme. Doch wer steht eigentlich vor und hinter der Kamera? Wer bekommt welche Rollen – und wer entscheidet darüber? Welche Arbeitsbedingungen prägen das Filmschaffen, und welche Rolle spielen Solidarität und gegenseitige Fürsorge am Set? Gemeinsam diskutieren wir, wie eine Filmkultur aussehen kann, die sich von heteronormativen Strukturen löst und neue Möglichkeiten eröffnet.

Samstag, 7. November, 10–12h im PROGR Bern, kleine Bühne

Dekoloniale Perspektiven

Podium mit Djibril Vuille, Jos Melendez, Tabea Rai und Zainab Lascandri. Moderation: Mona-Lisa Kole

Wie haben Film und Kultur koloniale Verhältnisse geprägt, hinterfragt oder auch ausgeblendet? Was hat sich an der Schnittstelle von Film, Kolonialität und Queerness verändert – und welche Strukturen wirken bis heute fort? Kulturschaffende kommen ins Gespräch, teilen Perspektiven und fragen, was sich verändern muss und wie Transformation konkret möglich wird.

Kommt vorbei, denkt mit und diskutiert mit uns! Wir freuen uns auf zwei anregende Begegnungen, neue Impulse und den gemeinsamen Austausch mit euch.

Anmeldung bis Donnerstag, 5. November per Mail an: naan.ebffvat@oreasvyz.pu Auch spontane Gäste sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf euch!