Neu im Kino:
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT von Gabriele Schärer
Kinostart: 16. April
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Die Berner Vorpremiere findet am Montag, 13. April 2026, um 18h00 im Kino Rex Bern, in Anwesenheit der Protagonistin Barbara Buser und der Regisseurin Gabriele Schärer, statt. Moderation: Paula Sansano.
Weiterhin zu sehen:
À BRAS-LE-CORPS, Production Design: Sara B. Weingart
In einem jurassischen Grenzdorf geht das Gespenst des Zweiten Weltkriegs um. In dieser Zeit sucht die 15-jährige Emma ihren Platz im Leben. Sie fordert ihre protestantische und repressive ländliche Gemeinschaft heraus, um sich einen Weg zur Selbstbestimmung zu bahnen. Nach einer traumatischen sexuellen Erfahrung kämpft sie sich frei aus einer Welt von Gewalt und moralischer Heuchelei.
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DON’T LET THE SUN, produziert von der LOMOTION AG
Ein unerträglich heisser Ort. Menschliche Nähe ist rar geworden, und die Einsamkeit treibt seltsame Blüten. Jonah, 28, lebt im Dienst der Sehnsüchte anderer. Bis die Rolle als Vater für die 9-jährige Nika sein Leben komplett in Frage stellt. Ein zartes Drama über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen.
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HANAMI, Montage: Selin Dettwiler
Auf einer abgelegenen Vulkaninsel, die alle verlassen wollen, lernt die kleine Nana das Bleiben. Da ihre Mutter Nia kurz nach ihrer Geburt ins Exil floh, wächst Nana bei der Familie ihres Vaters auf. Doch eines Tages erfährt die Familie, dass Nia krank ist. Nana bekommt hohes Fieber und wird zur Behandlung an den Fuss eines Vulkans geschickt. Dort entdeckt sie eine von magischem Realismus durchdrungene Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Später, als Nana ein Teenager ist, kehrt ihre Mutter Nia schliesslich auf die Insel zurück.
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MOLA – EINE TIBETISCHE GESCHICHTE VON LIEBE UND VERLUST von Yangzom und Martin Brauen
Jetzt in der Romandie im Kino
Kunsang Wangmo, von allen «Mola» (Grossmutter) genannt, lebt seit beinahe 60 Jahren weit weg von ihrer Heimat. Die buddhistische Nonne wurde 1959 aus Tibet vertrieben und wünscht sich nichts sehnlicher, als in das Land ihrer Ahnen zurückzukehren. Dort, nahe an ihrem Paradies, möchte sie sterben. Inzwischen rückt ihr 100. Geburtstag näher, die Zeit wird knapp.
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Spezialvorstellungen:
GREINA von Patrick Thurston, Ko-Autor: Aron Nick
In den 1970er Jahren wurde die Hochebene GREINA, die Graubünden mit dem Tessin verbindet, schweizweit bekannt. Der Architekt und Künstler Bryan Cyril Thurston setzte sich während 20 Jahren mit seiner Kunst gegen einen Stausee in dieser grossartigen Hochebene ein. Damals kam sein Spruch «nur die Poesie kann die Greina retten» seinem Sohn ziemlich abstrus vor. Doch genau darin findet er heute eine unerwartete Kraft. Schönheit, das wollen alle!
Freitag, 10. April, um 19h30, im Kinolux, Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis. Nach dem Film Gespräch mit Regisseur Patrick Thurston.
OSTROV – DIE VERLORENE INSEL, produziert von DokLab
Weshalb steht eine offenbar grosse Mehrheit in Russland hinter Wladimir Putin? Als ein aktuelles Zeugnis aus dem Herzen Russlands beleuchtet dieser Dokumentarfilm den Einfluss der aggressiven Propaganda in Russland auf die Bevölkerung. Er spielt auf einer verlorenen Insel im Kaspischen Meer, wo die Menschen seit dem Zerfall der Sowjetunion sich selbst überlassen sind. Nach der Auflösung der UdSSR wurde die ehemals gut funktionierende kollektive Fischerei verboten. Auf der Insel gibt es seitdem weder Gas noch Strom, weder legale Arbeitsplätze noch Ärzte. Für Iwan, Fischer in dritter Generation, gibt es nur eine Art, für seine Familie aufzukommen: den illegalen Fischfang. Berieselt von der Staatspropaganda im Fernsehen, glaubt Iwan dennoch daran, dass Putin alles für ihn und seine Familie richten könnte.
Am Dienstag, 21. April, um 14h15 im Rahmen von cinedolcevita im Kino Rex Thun zu sehen.
Internationaler Kinostart:
WIR ERBEN von Simon Baumann
Kinostart Deutschland: 23. April
Meine Eltern wollen uns ihr Lebenswerk vererben. Wir müssen reden. Über Erwartungen und Ideale. Über Privilegien und Lasten. Aber auch über Geld.
Neu als VoD auf Vimeo verfügbar:
LES COURAGEUX von Jasmin Gordon
Unter den neugierigen Augen ihrer Kinder kämpft eine rebellische Mutter darum, ein Zuhause für ihre Familie zu finden.