Weiterhin zu sehen:
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT von Gabriele Schärer
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
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VON DEM, WAS BLEIBT von Lisa Blatter, Produktion: Lomotion
Voller Zärtlichkeit und Liebe freuen sich Selma (Carla Juri) und Nori (Dashmir Ristemi) auf ihr erstes gemeinsames Kind und eine Zukunft als Familie. Doch eines Morgens findet Nori sich verwirrt und verletzt im Park wieder, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Die geheimnisvollen Umstände seiner Amnesie und eine Fehlgeburt stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe. Die Schwierigkeit, zu kommunizieren, verstärkt sich, mit allem was in Bruchstücken ans Licht kommt. Schweigen und ein Gefühl von Fremdheit nagen an ihrem Fundament und treiben sie auseinander. Wie viel hält ihre Liebe aus?
Neu im Streaming:
ZWEI SOMMER IN DER BADI von Romana Lanfranconi, Produktion: DokLab
Der Film wurde am 14. Juni 2026 auf SRF 1 ausgestrahlt und ist jetzt auf Play SRF verfügbar.
Zwischen Pommes, TikToks und Sonnencreme lassen sich sechs Teenager durch die langen Tage in der Badi treiben, wo sich leichte Unbeschwertheit mit leisen Unsicherheiten mischen. Auf der Wiese liegend fragen sie sich: Gäbe es Stau im Himmel, wenn alle Autos fliegen könnten? Welche Jobs werden durch KI ersetzt? Dürfen non-binäre Personen die Haare von Musliminnen sehen? Grosse Veränderungen sind im Gange. Und mit dem Abriss der orangenen Rutsche verschwindet auch ein Teil ihrer Kindheit.
Wer den Film auf Grossleinwand sehen will, hat am Donnerstag, 9. Juli um 18h30 im Stattkino Luzern die Gelegenheit dazu. Die Vorstellung findet in Anwesenheit der Regisseurin Romana Lanfranconi statt.
Zum Streaming auf Play SRF
Zu den Openair-Vorstellungen
HANAMI von Denise Fernandes, Montage: Selin Dettwiler
Auf einer abgelegenen Vulkaninsel, die alle verlassen wollen, lernt die kleine Nana das Bleiben. Da ihre Mutter Nia kurz nach ihrer Geburt ins Exil floh, wächst Nana bei der Familie ihres Vaters auf. Doch eines Tages erfährt die Familie, dass Nia krank ist. Nana bekommt hohes Fieber und wird zur Behandlung an den Fuss eines Vulkans geschickt. Dort entdeckt sie eine von magischem Realismus durchdrungene Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Später, als Nana ein Teenager ist, kehrt ihre Mutter Nia schliesslich auf die Insel zurück.
SOHN MEINES VATERS von Jeshua Dreyfus
Simon pflegt eine Hassliebe zu seinem Vater. Als die Eltern in die Ferien fahren, beginnt er ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Geliebten des Vaters und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.
TERRA MATER – MOTHER LAND von Kantarama Gahigiri, Produktion und Kamera: Daniel Bleuer, Sound: Kathleen Moser
Zwischen Bergen aus Plastik und Elektroschrott erscheint eine weibliche Figur wie eine Göttin. Der Kurzfilm wird zur Anklage gegen Kapitalismus und koloniale Hinterlassenschaften, die zur Umweltzerstörung in Afrika beigetragen haben.