Neu im Kino:
BADI von Romana Lanfranconi, Produktion: DokLab
Berner Premiere:
Freitag, 22. Mai 2026, 20h30, Cinématte Bern.
Die Vorstellung findet im Rahmen eines Kurzfilmprogramms und in Anwesenheit der Regisseurin Romana Lanfranconi statt. Infos zu weiteren Vorstellungen folgen über die Kanäle von Bern für den Film.
Im Schweizer Schwimmbad geniessen Teenies neben Pommes auch ihren neu erlangten Freiraum. Zwei Jahre später sind sie immer noch dieselben, doch ihr Äusseres und Inneres hat sich gewandelt. Der Abriss der orangefarbenen Rutsche und die Modernisierung des Schwimmbads lassen sie an ihre Kindheit zurückdenken. In der Badi wächst eine neue, vielfältige Generation heran.
EINE FABRIK IN KATALONIEN von Helena Dali
Berner Premiere:
Dienstag, 19. Mai 2026, 18h, Kino Scala, Langenthal. In Anwesenheit von Regie und Crew.
Der Schweizer Cäsar Dubler wandert 1908 nach Barcelona aus, baut eine Textilfabrik und feiert in den 1920er-Jahren Erfolg als Unternehmer. Die aufwühlenden Ereignisse der Zeit gefährden seine Existenz: die sozialen Unruhen, der Ausbruch des Bürgerkriegs 1936 und die Enteignung der Fabrik durch die Arbeiterschaft zwingen ihn und seine Familie zur Flucht. Trotz Bürgerkrieg kehrt Dubler ins nationalistische Spanien zurück und nimmt seine Unternehmenstätigkeit wieder auf. Doch mit der Diktatur Francos beginnt der Niedergang der Fabrik. Die Filmemacherin begibt sich auf Spurensuche zu den Nachkommen, an Originalschauplätze und in Archive und wirft die Frage auf, was aus der Fabrik geworden ist und warum im kollektiven Gedächtnis so manches nicht abgespeichert ist.
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Infos zu den weiteren Spezialvorstellungen
PLÜSS von Martin Albisetti
Kinostart Deutschschweiz: 21. Mai, Westschweiz: 20. Mai.
Berner Vorpremieren:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 20h, Kino Lido, Biel. (Mit anschliessendem Filmgespräch und Apéro.)
Samstag, 23. Mai 2026, 18h, Cinématte Bern. (Mit anschliessendem Filmgespräch.)
Die beiden Vorstellungen finden in Anwesenheit des Regisseurs und Produzenten sowie der Hauptdarsteller Max Rüdlinger, Yves Progin und Nina Iseli statt.
Der Film erzählt – frei nach Jörg Steiners «DER KOLLEGE» – die Geschichte des arbeitslosen MAX PLÜSS. Dieser ist vor über 45 Jahren nach Biel an den Jurasüdfuss gezogen. Heute erfährt Plüss, dass er «ausgesteuert» ist und Sozialhilfe zu beantragen hat. Dies überrascht ihn zwar, vermag ihn aber – trotz Winter, Kälte und Hochnebel – nicht zu deprimieren. Plüss ist ein Stiller, darauf bedacht, in der Geschäftigkeit der Stadt nicht aufzufallen. Das macht ihn zum präzisen Beobachter von Geschehnissen, die dem flüchtigen Auge nicht auffallen. Plüss liebt zwei Dinge über alles: Seine Minox, die ihn ständig begleitet und Robert Walser, der ihm gerade in den Sinn kommt, als er «ausgesteuert» auf dem Zentralplatz steht. Plüss’ Alter Ego, sein Kollege, hingegen sucht die Exposition. Andauernd kommentiert er die Welt und vermiest solcherart Plüss, sarkastisch oder gar zynisch, die Stimmung. Im Gegensatz zu Plüss vermochte dieser die Arbeitslosigkeit nicht zu ertragen und ertränkte sich im See. Seither taucht er ungefragt aus Plüss’ Unterbewusstsein auf und mischt sich in dessen Leben ein.
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Zu den Daten der Premieren-Tour
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Spezialvorstellungen:
LES COURAGEUX von Jasmin Gordon
Spezialvorstellung im Rahmen des Feministischen Streikkinos:
Mittwoch, 6. Mai 2026; 20h, Kino in der Reitschule, Bern. In Anwesenheit der Regisseurin Jasmin Gordon, mit anschliessendem Q&A.
In einer kleinen Stadt am Rande wilder Natur hat eine exzentrische und straffällige Mutter genug von Regeln. Zermürbt von einer Gesellschaft, die Menschen wie ihr nicht verzeiht, setzt sie alles daran, ihren Kindern und sich selbst zu beweisen, dass sie trotzdem ein guter Mensch ist.
44 JAHRE GARDI HUTTER SPECIAL IN DER CINÉMATTE BERN
Gardi Hutter kommt mit ihrer neuen Show GARDI ZERO nach Bern, wo sie sich von ihrer legendären Figur Hanna verabschiedet. Die Cinématte zeigt exklusiv für die Schweiz die Aufzeichnungen ihrer letzten Tournee mit vier Soloshows. Eine einmalige Gelegenheit für Gardis Fans, die grossartige Hanna auf der grossen Leinwand zu erleben.
Spielzeiten der 4 Soloshows:
DIE TAPFERE HANNA, Samstag, 9. Mai 2026, 15h45, Cinématte Bern. IIm Anschluss Q&A mit Gardi Hutter und den Filmschaffenden Miriam Ernst und Stefano Bertacchini, welche zur Zeit einen Film über Gardi Hutter realisieren.
SO EIN KÄSE, Donnerstag, 14. Mai 2026, 14h, Cinématte Bern.
DIE SOUFFLEUSE, Samstag, 23. Mai 2026, 15h30, Cinématte Bern.
DIE SCHNEIDERIN, Sonntag, 31. Mai 2026, 14h15, Cinématte Bern.
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Weiterhin zu sehen:
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT von Gabriele Schärer
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
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Spezialvorstellungen
Hier zu sehen
DON’T LET THE SUN, produziert von der LOMOTION AG
Ein unerträglich heisser Ort. Menschliche Nähe ist rar geworden, und die Einsamkeit treibt seltsame Blüten. Jonah, 28, lebt im Dienst der Sehnsüchte anderer. Bis die Rolle als Vater für die 9-jährige Nika sein Leben komplett in Frage stellt. Ein zartes Drama über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen.
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Jetzt online zu sehen:
SPIELEN – EVELYN UND KRISTINA BRUNNER von Markus Baumann
Evelyn und Kristina Brunner wuchsen mit traditionellem Ländler auf. Mit Schwyzerörgeli, Kontrabass und Cello haben die Schwestern daraus ihren eigenen Klang entwickelt. Ihre Musik verbindet Volksmusik mit neuen Einflüssen – modern und zugleich tief in der Tradition verwurzelt.
TATORT: KÖNIGE DER NACHT, Produktion: Contrast Film
Ein junger Mann wird brutal ermordet, seine Leiche in der Limmat versenkt. Tessa Ott und Isabelle Grandjean folgen den Spuren, die sie quer durch die sozialen Bruchlinien Zürichs führen. Von der Langstrasse bis ins Zürcher Obergericht und zu Moya Alemu. Die junge Frau aus Äthiopien arbeitet illegal als Velokurierin und brachte in der Mordnacht eine Lieferung zum Tatort. Sie wurde Zeugin des Tötungsdelikts, doch aus Angst vor Ausschaffung und um den kleinen Yaro sowie um ihre Freundin Sanaa zu schützen, taucht sie unter. Als Moya ins Visier des Täters gerät, stehen die beiden Kommissarinnen vor der Herausforderung, wie man eine Zeugin schützt, die offiziell gar nicht existieren darf.