Neu im Kino:
BEWEGT – TANZEN IM GEGENWIND von Steven Vit, Produktion: Recycled Tv AG in Koproduktion mit SRF Sternstunde Kunst
Der Film beleuchtet die künstlerische Arbeit der inklusiven Berner Tanzkompagnie Beweggrund rund um ihr neues Stück «Forest». Unter der Leitung der amerikanischen Choreografin Annie Hanauer, selbst Tänzerin mit einer Behinderung, wurde ein internationales Ensemble von fünf professionellen Tänzerinnen und Tänzern mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen zusammengestellt. Gemeinsam erforschen sie tänzerisch die Themen Abhängigkeit, Unabhängigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie die Dynamik zwischen der Annahme und dem Angebot von Hilfe und Unterstützung.
Die exklusive Berner Kinopremiere findet am
VON DEM, WAS BLEIBT von Lisa Blatter, Produktion: Lomotion – ab 18. Juni im Kino
Voller Zärtlichkeit und Liebe freuen sich Selma und Nori auf ihr erstes gemeinsames Kind und eine Zukunft als Familie. Doch eines Morgens findet Nori sich verwirrt und verletzt im Park wieder, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Die geheimnisvollen Umstände seiner Amnesie und eine Fehlgeburt stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe. Die Schwierigkeit zu kommunizieren verstärkt sich, mit allem was in Bruchstücken ans Licht kommt. Schweigen und ein Gefühl von Fremdheit nagen an ihrem Fundament und treibt sie auseinander. Wieviel hält ihre Liebe aus?
Die Berner Premiere findet am Donnerstag, Moderation: Núria Gysin.
ZWEI SOMMER IN DER BADI – die Langversion des Kurzfilms BADI – von Romana Lanfranconi, Produktion: DokLab
Zwischen Pommes, TikToks und Sonnencreme lassen sich sechs Teenager durch die langen Tage in der Badi treiben, wo sich leichte Unbeschwertheit mit leisen Unsicherheiten mischen. Auf der Wiese liegend fragen sie sich: Gäbe es Stau im Himmel, wenn alle Autos fliegen könnten? Welche Jobs werden durch KI ersetzt? Dürfen non-binäre Personen die Haare von Musliminnen sehen? Grosse Veränderungen sind im Gange. Und mit dem Abriss der orangenen Rutsche verschwindet auch ein Teil ihrer Kindheit.
Der Film wird am Sonntag, 14. Juni 2026, um ca. 22h45 auf SRF 1 ausgestrahlt und ist im Anschluss zwei Wochen auf Play SRF zu sehen.
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Zu den Vorstellungen
Neu auf Sky Switzerland:
THE BELONGING von Josias Tschanz, Co-Regie Bänz Isler, Produktion: Lomotion in co-produktion mit blue Entertainment und Sky Schweiz
Ab 3. Juni auf Sky Show & Blue+.
Was bedeutet es, alles für ein Land zu geben – und trotzdem beweisen zu müssen, dass man dazugehört? Die Schweizer Nationalmannschaft zählt zu den vielfältigsten Teams im internationalen Spitzenfussball. Ihre besten Spieler sind Kinder von Einwanderern: aufgewachsen zwischen zwei Sprachen, zwei Küchen, zwei Hymnen, zwei Kulturen. Auf dem Platz kämpfen sie für die Schweiz, abseits davon müssen sie ihre Zugehörigkeit beweisen. Und jeder von ihnen musste sich irgendwann entscheiden: Für welches Land spiele ich? Egal wie sie sich entschieden – ihre Loyalität wird öffentlich verhandelt. Für die einen sind sie Helden, für die anderen Verräter.
Die Doku-Serie erzählt die persönlichen Geschichten von Manuel Akanji, Breel Embolo, Albian Hajdari und Ivan Rakitić – zwischen Herkunft, Erwartungen und Spitzensport.
Spezialvorstellungen:
FRAUENELEMENTE von Perla Ciommi, Schnitt: Anne-Marie Haller
Die Webserie beleuchtet in 12 Episoden weibliche Lebensrealitäten, Solidarität und gesellschaftliche Rollenbilder.
Am 30. Juni um 19h im Rahmen der Veranstaltung «Kunst und Migration» in Bern zu sehen.
Das Screening ist Teil eines Podiums mit Perla Ciommi (Italien), Araís Drake Jorge-Vergara (Kuba), Liudmyla Kapitsa (Ukranie) und Stefany Turnherr (Brasilien). Die vier Frauen sprechen über ihr Leben als Kunstschaffende fern der Heimat und den Stellenwert der Kunst als Mittel der Kommunikation und Integration.
Wo: SalviArte Atelier & Galerie, Moserstrasse 22, 3014 Bern
Anmeldung: bis zum 25.06.2026 unter vasb@fnyivnegr.pu oder 076 391 08 68. Die Platzzahl ist beschränkt.
→ Zum Flyer der Veranstaltung als PDF.
Hier gibt’s die 12 Videoporträts der Webserie online zu sehen.
Weiterhin zu sehen:
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT von Gabriele Schärer
Der Film hat die 10’000 Eintrittsmarke überschritten!
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Spezialvorstellung im Filmpodium Biel/Bienne: Donnerstag, 18. Juni 2026, um 18h15. Gefolgt von einem Gespräch mit der Architektin und Protagonistin Barbara Buser und dem Architekturkritiker und Stadtwanderer Benedikt Loderer.
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Spezialvorstellungen
Hier zu sehen
BADI – Kurzfilm von Romana Lanfranconi, Produktion: DokLab
Im Schweizer Schwimmbad geniessen Teenies neben Pommes auch ihren neu erlangten Freiraum. Zwei Jahre später sind sie immer noch dieselben, doch ihr Äusseres und Inneres hat sich gewandelt. Der Abriss der orangefarbenen Rutsche und die Modernisierung des Schwimmbads lassen sie an ihre Kindheit zurückdenken. In der Badi wächst eine neue, vielfältige Generation heran.
EINE FABRIK IN KATALONIEN von Helena Dali
Ein Schweizer im Bürgerkrieg Spaniens: Der Film folgt dem Unternehmer Cäsar Dubler durch Erfolg, Enteignung und Niedergang – und legt die Bruchstellen kollektiver Erinnerung frei.
PLÜSS von Martin Albisetti
Ein stiller Beobachter, eine Minox in der Tasche und ein zynischer «Kollege» im Kopf: Max Plüss streift durch Biel und hält – frei nach Jörg Steiners Der Kollege – die leisen Brüche einer Existenz fest.
Neu auf Play Suisse:
UNTER MANGOBÄUMEN von Damaris Lüthi
Ein Dokumentarfilm über Frauen im sri-lankischen Bürgerkrieg. Sie waren Kämpferinnen der Tamil Tigers, zivile Opfer von Angriffen, oder Vertriebene. Fünf Frauen aus den verfeindeten Parteien – den Tamilen, Singhalesen und den Muslimen – erinnern sich. Zwei der Soldatinnen leben heute in der Schweiz. Der Film kontrastiert Täterinnen und Opfer und gibt Einblick in die Traumata und Überlebensstrategien.
BAGGER DRAMA von Piet Baumgartner
Seit dem Tod der Tochter ist nichts mehr, wie es war. Darüber gesprochen wird jedoch nicht, und der Betrieb der Familie verlangt volle Aufmerksamkeit: Bagger vermieten, verkaufen, reparieren.
Der Vater vergräbt sich in Arbeit und sucht Trost bei einer neuen Frau, die Mutter hält an der Vergangenheit fest, der Sohn träumt von einem Leben weit weg von der ländlichen Existenz. Alle ringen mit ihrem Schmerz, aber niemand findet die richtigen Worte.
KINDER DES FRIEDENS von Andreas Duerr, Produktion: Schwarzfalter, SRF Sternstunde
Der Film beleuchtet das Erbe der Täufer – einer religiösen Minderheit, die über Jahrhunderte für Glaubensfreiheit und Gewaltlosigkeit kämpfte und verfolgt wurde. Im Zentrum steht die Familie Gerber aus dem Jura und ihr Konflikt zwischen Frieden, Widerstand und Gewalt.